KOKOSNUSSBIOLOGIE

Kokosnüsse

Die größte Steinfrucht und der größte Samen der Welt

Die glänzende glatte Außenhaut einer Kokosnuss nennt man Exocarp. Sie ist bei einer jungen 6 bis 8 Monate alten Kokosnuss grün, bei einer reifen Kokosnuss ist sie gelb bis orange.

Die Kokosnuss ist eine Steinfrucht. Im Gegensatz zu anderen Steinfrüchten, zum Beipiel einer Pflaume oder einer Kirsche gilt bei der Kokosnuss das eigentliche Fruchtfleisch, das sogenannte Mesocarp aber als ungenießbar, da es ein faseriges Gewebe ist aus dem zum Beispiel Seile produziert werden. Bei der Kokosnuss verzehrt man dagegen den Inhalt des Steins der Steinfrucht.

Diesen eigentlichen Steinkern (Endocarp) umschließt das Nährgewebe und den Samen der Kokosnuss. Der Steinkern, also das Endocarp gliedert sich in eine feste und eine flüssige Phase. Die flüssige Phase ist das sogenannte Kokosnusswasser. Die feste Phase ist das weiße Kokosnussfleisch. Im Kokosnussfleich eingebettet liegt ganz klein und verborgen der Kokosnussembryo, den man fast nicht erkennen kann. Im Verlauf der Keimung schwillt der Embryo allerdings so an, dass er schließlich das ganze Innere der Frucht ausfüllt. In tropischen Ländern gilt der Kokosnussembryo übrigens als Delikatesse.

Kokosnuss-Querschnitt