Wie gesund ist Kokoswasser?

Wie gesund ist Kokoswasser?


Die Tropenbewohner schwören schon seit ewigen Zeiten auf die gesundheitsfördende Wirkung von Kokoswasser.  Inzwischen haben auch zahlreiche Studien dessen Wirksamkeit bei der Behandlung verschiedenster Krankheiten belegt.

Folgende Krankheiten und Beschwerden können zum Besipiel mit Hilfe von Kokoswasser behandelt werden:

Bluthochdruck

Kokosnusswasser enthält große Mengen Arginin, eine Aminosäure, die die Blutgefäßwände elastisch hält und auch die Verklumpung von Blutzellen mindert. Dadurch kann der Blutfluss erheblich verbessert werden. Darüber hinaus wirkt Kokoswasser auch blutverdünnend, kann den Blutdruck senken und den Kreislauf anregen. Dadurch kann Kokosnusswasser auch Diabetikern helfen, die häufig unter den Folgen eines schwachen Blutkreislaufs leiden müssen. Diese Wirkungen sind gut belegt und in den USA ist sogar der Hinweis „Kann das Risiko von Bluthochdruck und Schlaganfall senken“ auf Kokoswasserverpackungen durch die staatliche Arzneimittelzulassungsbehörde  erlaubt.

Amalgamvergiftung

Amalgam ist eine Metalllegierung, die zu großen Teilen aus Quecksilber besteht. Es wird in der Regel für Zahnfüllungen verwendet. Allerdings wird schon seit einiger Zeit davor gewarnt, dass Amalgam giftig sei und somit gesundheitsschädliche Folgen für den menschlichen Körper haben kann. Amalgam kann aber auch durch Lebensmittel sowie Luft und Trinkwasser (in geringen Mengen) aufgenommen werden.

Amalgan kann durch den ganzen Körper transportiert werden und lagern sich letztendlich in Gehirn, Nieren, Leber und Darm ab. Dort kann es u.a. zu Pilzbefall führen, da Pilze von Schwermetallen angezogen werden. Nervenzellen, in denen sich Quecksilber ablagert, sind häufig für Viren leichter angreifbar.

Es gibt verschiedene Methoden, um Amalgam aus dem Körper abzuleiten. Kokoswasser bieten dabei eine sehr gute Ergänzung, zumal es vollkommen frei von Nebenwirkungen ist. Durch seine Fettsäuren kann Kokoswasser helfen, Quecksilber aus dem Gewebe zu lösen. Außerdem bewirkt es eine Aktivierung der Zellreinigung, um Quecksilber in den Zellen zu entgiften, ohne dass Neurotransmitter verloren gehen.

Nierensteine

Kokoswasser wird auch für seine positive Wirkung auf das Harnsystem geschätzt. Es wird berichtet, dass es Blaseninfektionen heilen und die Nieren reinigen kann. Eine postive Wirkung von Kokoswasser konnte auch bei Patientn nachgewiesen werden, die unter Nierensteinen litten. Ein Arzt des chinesischen General Hospital auf den Philippinen berichtet, dass zwei- bis dreimaliges Trinken von Kokoswasser pro Woche bereits signifikante Ergebnisse zur Reduktion der Größe von Nieren- und Harnsteinen zeigt, so dass eine Operation nicht mehr notwendig sei.

Dehydrierung

Gerade in den Tropen sind Dehydrierung (Austrocknung) sowie Herthermie (Überhyitzung) tägliche Gefahren. Es wurde nachgewiesen, dass Kokoswasser sich weitaus besser zur Hydrierung des Körpers eignet als Trinkwasser oder andere Pflanzenwasser. Wegen der einzigartigen Zusammensetzung und des Nährstoffgehaltes von Kokosnusswasser können Flüssigkeit und Nährstoffe schneller als bei anderen Getränken vom Körper aufgenommen werden. Kokoswasser ist auch für seine isotonischen Eigenschaften bekannt. Das heißt, dass das Verhältnis von Nährstoffen zur Flüssigkeit im Kokoswasser dem des menschlichen Blutes entspricht. Dadurch nimmt das Blut Nährstoffe aus isotonischen Getränken schneller und effizienter auf als aus nicht-isotnoschen Getränken.

Falten

Weitere Inhaltsstoffe im Kokoswasser sind die sogenannten Cytokinine, eine Gruppe von Wachstumshormonen, die auch als Anti-Aging-Hormone bekannt sind. Dabei kann das Kokosnusswasser – die cytokininreichste Nahrung, die in der Natur vorkommt – von innen und von außen wirken. Mit einem Wattepad auf die Haut aufgetragen ist es ein wunderbares Gesichtswasser. Die Cytokinine bewirken, dass sich die Alterung der Zellen verlangsamt und hilft somit gegen Falten sowie schlaffe und trockene Haut. Darüber hinaus wurden in Studien auch die krebspräventive Wirkung von Cytokininen nachgewiesen.
Quellen:
Adair, W.L. and Brennan, S.L. The role of N-6-isopentenyl adenine in tumor cell growth. Biochem Biophys Res Commun 1986;137:208-214.
Dolezal, K, et al. Preparation and biological activity of 6-benzylaminopurine derivatives in plants and human cancer cells. Bioorg Med Chem 2006;14:875-874.
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Friedrich, H.: Amalgamausleitung mit Kokoswasser. Umweltakademie Freiburg (1997); 11-22.
Macalalag, E.V. and Macalalag, A.L. Bukolysis: young coconut water renoclysis for urinary stone dissolution. Int Surg 1987;72:247.
Zittlau, J.: Entgiftungskünstler aus der Südsee. ReformhausKurier 11/2007; 20-21.