Kokosöl ist nachhaltiger als Palmöl

Kokosöl ist nachhaltiger als Palmöl


Palmöl ist ähnlich wie Kokosöl beim Kochen und Backen sehr beliebt. Es kann ebenso wie Kokosöl sehr hoch erhitzt werden, ohne dadurch schädliche Stoffe freizusetzen. Auch als Magarineersatz beim Backen von Kuchen oder Zubereiten von Süßspeisen eignet es sich gut. Außerdem wird Palmöl in der Herstellung von Wasch- und Kosmetikartikeln immer wichtiger, genau wie in der Produktion von Bio-Treibstoff. Die immer größer werdende Nachfrage hat immense ökologische Folgen, wie Regenwaldrodung und Artensterben, für die die Weltgemeinschaft derzeit keine Lösung hat.

Innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelte sich der Palmölverbrauch auf 30 Millionen Tonnen. Der Anbau der Ölpalme erfolgt größtenteils in Südostasien. Die bedeutendsten Palmölproduzenten sind Malaysia und Indonesien. Im Jahr 2009 waren allein in Indonesien eine Fläche von 7,1 Millionen Hektar mit Palmölplantagen bepflanzt. Große Teile davon stehen auf den ehemaligen Regenwaldflächen im Herzen Borneos. Heute dürften es weit mehr sein. Der nach eigenen Angaben größte Palmölhersteller der Welt „Wilmar International“ besitzt in Indonesien 570.000 Hektar Wald, wovon bislang nur ein Drittel mit Ölpalmen bewachsen ist. Die ökologischen Folgen der riesigen Monokulturen, in denen Ölpalmen gezüchtet werden, sind verheerend.

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Durch die Rodung des Regenwaldes gehen nicht nur Stück für Stück die artenreichsten Wälder der Erde verloren. Gefällter Regenwald hinterlässt sehr nährstoffarmen Boden. Damit die Palmen dort trotzdem gut gedeihen, sind der Zusatz von vielen Chemikalien und Pestiziden notwendig. Diese schädlichen Düngemittel gefährden nicht nur die Pflanzen und Lebewesen in der näheren Umgebung der Plantagen, sondern werden durch die massigen Regenfälle in den Urwaldregionen ins Grundwasser gespült und werden so zu einer Gefährdung für das gesamt Ökosystem. Der Anbau der Ölpalme in Monokulturen, das heißt, dass auf der Plantage nur eine Nutzpflanze angebaut wird, ist aus wirtschaftlicher Sicht vorteilhaft, weil sie einfacher abzuernten und zu bepflanzen sind. Nachhaltig ist das allerdings nicht. Das natürliche Ökosystem gerät aus der Balance, Tierarten wird ihr Lebensraum genommen, wie beispielweise dem Orangutan auf Borneo. Dem Boden werden einseitig Nährstoffe entzogen, was ihn auf lange Sicht immer nährstoffarmer werden lässt und dadurch immer mehr Pestizide eingesetzt werden müssen.

Die Folgen sind nicht nur ökologisch, sondern häufig auch mit sozialen Misständen verbunden. Große Konzerne vertreiben mit dem Anbau ihrer gigantischen Plantagen Kleinbauern und die indigene Bevölkerung. Kleine, lokale Plantagenbesitzer können außerdem nicht mit den Erträgen der Großen konkurrieren und enden nicht selten als Plantagenarbeiter der Großgrundbesitzer, die ihnen nicht nur zu geringe Löhne zahlen, sondern auch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Mehrfach ist in den letzten Jahren von Vergiftungen bei Plantagenbesitzern berichtet worden, die durch die chemischen Pestizide verursacht wurden. Palmölplantagen stoßen daher mehr CO2 aus, als durch die Nutzung von Bio-Diesel je eingespart werden könnte.

Selbst für den umweltbewussten Verbraucher ist es teilweise schwierig, darauf zu achten, Produkte, in denen Palmöl enthalten ist, zu meiden. Es wird zum Beispiel in der Herstellung von Tensiden, das heißt waschaktiven Stoffen, eingesetzt. Allerdings ist es nicht deklarationspflichtig. Es ist also nicht ersichtlich, ob Palmöl zu den Zutaten gehört oder nicht.

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Dennoch kann in einem großen Bereich, in dem Palmöl genutzt wird, bewusst darauf verzichtet werden – und zwar in der Ernährung: Kokosöl eignet sich, wie bereits erwähnt genau so gut zum Braten und Zubereiten von Süßspeisen wie Palmfett. Und es ist bei weitem ökologischer. Bio-zertifiziertes Kokosöl, wie es das KULAU Bio-Kokosöl ist, werden in Mischkulturen angebaut, die das lokale Ökosystem nicht schädigen. Außerdem wird auf die Anwendung von Chemikalien verzichtet und die Förderung von lokal ansässigen Kleinbauern und ihren traditionelle Plantagen unterstützt. KULAU legt bei der Verarbeitung seiner Produkte großen Wert auf die Einhaltung von hohen ethischen und ökologischen Standards und überprüft diese immer wieder durch Besuche vor Ort.

Wir bei KULAU legen großen Wert darauf, nur das beste Kokosöl in Bio-Qualität fair zu produzieren. Das dezent nach Kokosnuss duftende Öl wird direkt nach der Ernte nach modernsten Methoden und aus frischen sorgfältig ausgewählten frischen Kokosnüssen aus Mischkulturplantagen kaltgepresst. Auf diese Weise bleiben alle natürlichen Inhaltsstoffe und das delikate feine Kokosnussaroma bestmöglich erhalten. Unser Kokosöl wird sowohl in der Küche als auch in der Kosmetik gern verwendet. Die Kokosnüsse für das KULAU Bio-Kokosöl stammen aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft auf den Philippinen. Ein großer Teil der Wertschöpfung findet vor Ort statt. In unserem Onlineshop gibt es neben Kokosprodukten auch köstliche Nori-Algensnacks, natürlich auch in Bio-Qualität.

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