Kokosblütenzucker – eine gesunde Zuckeralternative?

Kokosblütenzucker – eine gesunde Zuckeralternative?


Kokosblütenzucker wird häufig genannt wenn es um gesündere Alternativen zu dem üblichen weißen Haushaltszucker geht. Aber was macht Kokosblütenzucker gesünder? Was genau steckt drin und für was könnt ihr ihn verwenden? Diese Fragen wollen wir euch hier beantworten.

Kokosblütenzucker wird aus der Blüte der Kokospalme gewonnen. Der Nektar wird gekocht und unter ständigem Rühren eingedickt bis die enthaltene Feuchtigkeit auf ein Minimum reduziert ist. Nach dem Abkühlen wird der Zucker fein gemahlen. Die feine kristalline Struktur sorgt dafür, dass der Zucker schnell schmilzt. Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ein feines Karamell-Aroma. 

 

Was steckt drin im Kokosblütenzucker?

Im Vergleich zu herkömmlichen, weißen Zucker, enthält der Kokosblütenzucker aufgrund seines natürlichen Ursprungs noch Mikronährstoffe wie Kalium, Eisen und Zink. Außerdem enthält er geringe Menge des Ballaststoffs Inulin, der dazu dient, eine gesunde Darmflora zu unterstützen. Kokoszucker wird außerdem ein niedriger glykämischer Index von 35 (im Vergleich Industriezucker hat 60) zugeschrieben. Studien hierzu sind noch nicht ausreichend vorhanden. Ein geringer glykämischer Index bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel langsam und gleichmäßig ansteigt und weniger Insulin ausgeschüttet wird. Ein weiterer Vorteil: der Zucker aus Palmennektar ist basisch, übersäuert den Körper also nicht und eignet sich hervorragend für eine basische Ernährung. 

Im Vergleich zum Industriezucker kann der Kokoszucker also durchaus als gesündere Alternative angesehen werden. Allerdings: wie bei allen anderen Zuckerarten auch, sollte trotz allem auf ein ausgewogenes Maß geachtet werden. Auch Kokosblütenzucker hat ein hohen Kaloriengehalt und sollte nicht im Übermaß verzehrt werden. 

 

Wie kann Kokosblütenzucker verwendet werden?

Kokoszucker kann 1:1 den herkömmlichen Zucker in jeglichen Rezepten ersetzen. Durch die feine Karamellnote eignet er sich auch zum Verfeinern von Desserts, Tees, Kaffees oder Smoothies. Auch Cocktails, insbesondere Batidas (z. B. Mojito oder Jungle Juicer) können geschmacklich aufgewertet werden. Leckere Rezepte mit Kokosblütenzucker findet ihr auf unserem Blog.

 

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