Kokosnusssorten Teil II

Kokosnusssorten Teil II


(Bild von Wikimedia)
Da uns als Kokosfans speziell die Varietät der Kokosnuss interessiert, möchten wir einige interessante Sorten vorstellen. Wie alle Kokosnussexperten bereits wissen, kann man die Nüsse generell natürlich nach ihrem Reifegrad unterscheiden. Sehr beliebt sind die unreifen Nüsse, speziell diese aus Thailand, da sich die junge grüne Trinkkokosnuss durch ihr leckeres, besonders süßes Kokosnusswasser und ihr schmackhaftes geleeartiges Fruchtfleisch auszeichnet. Alle kennen natürlich die herkömmliche reife Kokosnuss, die wir oft im Supermarkt finden. Darüber hinaus gibt es die überreife gekeimte Nuss, bei der sich das Kokoswasser zu einem festen weißlichen Kern gebildet hat.

junge, grüne Kokosnuss mit geleeartigem Fruchtfleisch:

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Interessant sind vor allem speziell ausgeprägte Kokosnüsse, die durch genetische Mutationen entstehen. Bekannt ist die philippinische Makapuno, die im Inneren fast vollständig mit Fruchtfleisch ausgefüllt ist, also kein Kokoswasser mehr enthält. Das Fleisch der Nuss ist nicht fest wie bei der handelsüblichen Kokosnuss. Es kann gelöffelt werden und gilt als Delikatesse. Wegen ihrer weichen Konsistenz wird sie auch Butterkokosnuss genannt, die ab einem gewissen Reifegrad einen strengen Geschmack bildet und sich leicht rötlich verfärbt. Die Makapuno kann man äußerlich nicht von anderen Nüssen unterscheiden und sie kommen unregelmäßig und äußerst selten vor. Die Nüsse selber bilden streng genommen keine eigene Sorte, da sie auf verschiedenen Typica Palmen wachsen und lediglich Mutationen darstellen. Wegen ihrer großen Menge an Fruchtfleisch sind die Nüsse natürlich sehr beliebt, jedoch kann man keine „Makapuno Palmen“ Pflanzen, da die Nüsse nicht keimen können.

Eine andere interessante Mutation ist die Kopyor, dessen Fruchtfleisch sich im Wasser der Kokosnuss auflöst und somit eine flockig, milchige „Suppe“ im Inneren der Nuss bildet.
Eine andere Unterscheidung der Kokosnüsse kann durch ihre äußere Form vorgenommen werden. Es gibt relativ runde, die sogenannte Zuchtform niu vai. Diese Zuchtform ist aus Jahrhundert langer Selektion bestimmter Früchte und deren Kultivierung durch den Menschen entstanden. Demgegenüber steht die Wildfrucht, niu kafa, die eine längliche eher kantige Form mit einer dickeren Faserhülle als die Zuchtform aufweist.

Die wohl interessanteste Kokosnuss unter allen ist die Lodoicea maldivica, die mit einer Größe von 30-50 cm und einem Gewicht von 10–22 kg die größten Samen der gesamten Pflanzenwelt bildet. Ihren Namen hat sie dem Irrtum zu verdanken auf den Malediven zu wachsen. Ihre Herkunft sind jedoch die Seychellen, wo sie nur auf einer einzigen Insel vorkommen, da ihre Samen nicht schwimmfähig sind und sich somit nicht verbreiten können. Diese außergewöhnliche Kokospalme wächst nur sehr langsam und blüht erst nach 30-60 Jahren, zudem braucht der Samen 6-7 Jahre bis er keimt. Eine weitere Besonderheit der Seychellennuss ist ihre ungewöhnliche Form (siehe Bild unten). Sie erinnert an ein Gesäß und ist wegen der erotischen Form als Skulptur sehr begehrt. Dies und ihre geringe Ausbreitung machen die Nuss zu der wohl exklusivsten ihrer Art, für die immense Preise gezahlt werden und schon vor Jahrhunderten von Königen heiß begehrt war.

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