Ketogene Ernährung mit Kokosöl

Ketogene Ernährung mit Kokosöl


Bei der ketogenen Ernährung  werden Kohlenhydrate weitgehend aus der Nahrung eliminiert und durch hochwertige Proteine und Fette z. B. aus Kokosöl oder Olivenöl ersetzt.

Ketogene Ernährung

Ketogene Diät

In jüngster Zeit mehren sich Studien, die sich mit der Erhöhung der Ketone im Blut zur Behandlung von schweren Krankheiten wie Alzheimer, Epilepsie oder Krebs befassen.

Ziel der ketogenen Ernährungsform ist die Erhöhung dieser Ketone. Es gibt milde und sehr strenge Formen der ketogenen Diät.

Die Anhänger einer strengen ketogenen Diät begründen z. B. im Fall von Krebs, dass der Tumor keine Energie aus Ketonkörpern oder Fetten nutzt, sondern sich vor allem von Kohlenhydraten ernährt.

Sicher gibt es hier noch viel Forschungsbedarf, auch weil Langzeitstudien noch rar oder nicht vorhanden sind und weil die ketogene Ernährung auch Nachteile mit sich bringt.

Kohlenhydrate sorgen zum Beispiel für eine gute Verdauung und für kurzfristige schnell verfügbare Energie. Wer sich einmal ein paar Tage sehr kohlenhydratarm ernährt hat, weiß wie anstrengend z.B. Treppensteigen sein kann.

Freunde der ketogenen Kost sind allerdings überzeugt davon, dass der Körper sich an den Verzicht auf Kohlenhydrate gewöhnt.

Experten empfehlen, dass Patienten sich ausreichend informieren und die ketogene Ernährung nur unter Aufsicht von Fachpersonen umsetzen sollten.

Kokosöl ist ein besonders geeignetes Fett in der ketogenen Ernährung, da es die Anzahl der Ketogene anscheinend mehr erhöht als andere Fette. Der Grund sind mal wieder die im Kokosöl enthaltenden mittelkettigen Fettsäuren, die MCT-Fette.  Man sagt, dass die MCT-Fette nicht in Bauchspeck umgewandelt werden, sondern von der Leber direkt in Energie und auch in Ketone umgewandelt werden.

Die Erhöhung der Ketone im Blut führte z. B. in einer Studie mit Alzheimerpatienten zu besseren kognitiven Ergebnissen:

Study of the ketogenic agent AC-1202 in mild to moderate Alzheimer’s disease: a randomized, double-blind, placebo-controlled, multicenter trial
Samuel T Henderson*, Janet L Vogel, Linda J Barr, Fiona Garvin, Julie J Jones and Lauren C Costantini, 2009
*Corresponding author

Sicherlich gibt es hier noch viel Forschungspotential. Interessierte und qualifizierte Wissenschaftler können sich gerne melden, wenn sie an weiterführender Forschung interessiert sind.

KULAU würde eine seriöse Studie mit finanzieren.

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    Mit Kokosblütenzucker gesünder essen |

    […] Kokosblütenzucker fördert im Vergleich zu hoch-glykämischen Süßungsmitteln eine langsamere Energieausschüttung, die einerseits länger sättigt und andererseits keine Zuckerhochs und -tiefs verursacht. Bei der kohlenhydratarmen Ernährung werden die Kohlenhydrate größtenteils durch Fette und Proteine ersetzt. Dazu gibt es hier mehr Informationen. […]

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