Detox – Entgifte nicht nur Deinen Körper

Detox – Entgifte nicht nur Deinen Körper


Der Beginn eines neuen Jahres ist für viele Anlass die guten Vorsätze, die man sich im Vorjahr über angesammelt hat, in die Tat umzusetzen.
Sprich, der optimale Zeitpunkt frisch zu starten und Neues auszuprobieren oder unbeliebte Gewohnheiten abzulegen.
Dieser Blogartikel gibt euch einige Tipps an die Hand, wie ihr unbeschwerter leben könnt und vor allem, wie Kokosnuss und Algen euch ernährungstechnisch und naturkosmetisch dabei unterstützen können. Aber auch das Entgiften der Seele kommt in diesem Artikel nicht zu kurz.
Hier also unsere 3 ultimativen Tipps fürs kommende Jahr.

1. Behandle deinen Körper gut (Naturkosmetik, Sport, Pflege)

Dass Sport und Bewegung gut für uns sind, brauchen wir an dieser Stelle sicher nicht nochmal lang und breit erklären. Es hält uns nicht nur fit und kräftigt, sondern ist auch eine gute Möglichkeit den Kopf frei zu kriegen und sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Ob man lieber seine eigenen Grenzen testet (Ausdauer- und Kraftsport) oder Entspannung im Sport findet (Yoga und Pilates), unser Körper wird es uns danken. Besonders, wenn man durch die Arbeit gezwungen ist viel zu sitzen.

Pflege Deinen Körper nach so einer Sporteinheit gut und auf natürliche Weise. Ein wohltuendes Bad löst Verspannungen und gibt Dir nochmals Gelegenheit Deinen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Eine anschließende Massage mit Kokosöl regt sämtliche Körperzellen an und hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut, ganz zu schweigen vom zarten Kokosduft. Du kannst damit Deine Beine durchkneten oder – solltest du dich rasiert haben – gereizte Haut mit Kokosöl pflegen.

Oder wie wäre es mit einer selbstgemachten Algenmaske? Lass Dich nicht vom fischigen Geruch abschrecken, denn Algen können wahre Wunder wirken: Von innen und außen. In Irland vertraut man schon seit dem 12. Jahrhundert auf die heilenden Kräfte des Meeresgemüses und versucht mit wohltuenden Algenbädern alle Arten von Beschwerden zu kurieren.

Warum?

Algen sind voller Vitamine, versorgen den Körper mit wichtigen Mineralien und reinigen die Haut.
Vor allem Nori (welches wir im folgenden Rezept verwenden) ist voll mit Vitamin A und C, welche helfen beschädigte Hautzellen zu reparieren und die Bildung von Kollagen zu fördern.
Daher empfehlen wir dir mal folgende Maske auszuprobieren.

Zutaten
5 g Nori-Flocken
200 ml Wasser
1 TL Honig

Zubereitung
1. Lege die Flocken in eine kleine Schüssel und gieße das Wasser darüber. Lass die Algen 10 Minuten lang einweichen.
2. Gieße das überschüssige Wasser ab bzw. siebe die Algen und drücke sie etwas aus.
3. Füge den Teelöffel Honig zu den Algen hinzu und vermische es, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
4. Trage die Maske mit deinen Fingern auf dein Gesicht auf und spare dabei die Augenpartie aus. Lasse sie 15 Minuten einwirken.
5. Entferne die Maske abschließend mit lauwarmem Wasser und blicke in ein erholtes und strahlendes Gesicht im Spiegel.

 

Ein Mann mit einer Gesichtsmaske.

2. Ernähre dich ausgewogen und gesund

Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze ist und bleibt wohl: Nicht mehr so viel naschen. Nur die diszipliniertesten unter uns halten dies durch. Andere brauchen nach kurzer Zeit wieder ihre gewohnte Portion Süßes. Das „Geheimnis“ ist, nicht radikal aufzuhören und gar nichts mehr zu naschen. Lieber Gewohnheiten ändern und sich nur hin und wieder ein Stück Schokolade gönnen, als Belohnung für etwas bspw. Dann die Süßigkeit ganz bewusst genießen und lange im Mund behalten. Vielleicht mal eine höherwertige Schokolade gönnen oder statt Gummibärchen vielleicht lieber ein paar getrocknete Früchte naschen. Aber auch hier nicht vom Gedanken verleiten lassen „Obst ist gesund“. Klar enthalten getrocknete Früchte wichtige Vitamine, jedoch sind auch sie voller Zucker und man sollte sich nicht mehr als eine kleine Handvoll gönnen.
Was auch gern mal genascht wird, ist unser Bio-Kokosmus. Ein Löffel davon erinnert stark an Raffaello. Als süßer Brotaufstrich und natürlicher Ersatz für Schoko-Aufstriche hat es auch schon von sich Reden gemacht.

Doch nicht nur der Verzicht auf Süßes, auch generell eine bewusstere Ernährung tut uns gut. Weniger kurzkettige Kohlenhydrate, weniger Fett, weniger zuckerhaltige Getränke, weniger Alkohol, mehr Vitamine, mehr Gemüse, mehr Ballaststoffe, mehr Kokos, mehr Algen. 😉

Wer zu Beginn des neuen Jahres eine Fastenkur macht, kann neben Wasser und Brühe auch Kokoswasser zu sich nehmen. Es ist kalorienarm, zuckerfrei und enthält eine Reihe wertvoller Mineralstoffe. Es ist in seiner Zusammensetzung dem des menschlichen Bluts sehr ähnlich. Daher gilt es als einziges natürlich vorkommendes isotonisches Getränk und kann vom Körper schnell verarbeitet werden. Man kann auch direkt eine Kokoswasser-Fastenkur machen, mehr dazu hier.

Oder probiere doch bspw. mal diese leckere Brokkoli-Curry-Suppe aus. Brokkoli soll angeblich helfen einer Reihe von Krankheiten vorzubeugen, darunter Allergien, Diabetes und sogar Krebs.

Kokos-Curry-Brokkoli-Suppe

Zutaten für 4 Portionen

2 große Brokkoli
3 TL Bio-Kokosöl
1 große Zwiebel
1 Jalapeno
4 Knoblauchzehen
2 TL frischer Ingwer
1 L Wasser
3 EL Algen-Bouillon
2 EL Bio-Kokosmus
1 TL Bio-Kokosgewürz
1 TL rote Currypaste
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
½ TL Kreuzkümmel

Zubereitung

1. Das Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Jalapeno dazugeben. Anschwitzen, bis die Zwiebeln goldig sind.
2. Knoblauch und Ingwer dazugeben und für zwei weitere Minuten mitdünsten.
3. Nun den Brokkoli in den Topf geben und erhitzen. Den Liter Wasser mit 3 TL der KULAU Bio-Algenbouillon verrühren. Mit der Bouillon den Brokkoli ablöschen, alles aufkochen und dann bei geringer Hitze köcheln lassen.
4. Füge alle Gewürze und das Kokosmus hinzu. Verrühre alles gut und lass es für zwanzig Minuten weiterköcheln.
5. Nimm den Topf von der Platte und zerkleinere mit einem Stabmixer etwa die Hälfte der Suppe, sodass eine Mischung aus cremiger Textur und Brokkoli-Stücken entsteht.
6. Nun darf angerichtet und bei Bedarf mit frischer Petersilie garniert werden.

Frau richtet Suppe in zwei Schüsseln an.

Last, but not least…

3. Wirf Ballast ab – physisch und emotional

Ein voller Kleiderschrank klingt für viele Menschen himmlisch, ist in Wirklichkeit oft aber der absolute Stress. Tag für Tag vor einem großen Chaos stehen, Entscheidungen treffen müssen, unzufrieden sein, Sachen vergraben und vergessen, unnötig Platz opfern. Miste aus!
Nimm dir Zeit und gehe jedes Kleidungsstück durch. Brauchst du es wirklich? Magst du es überhaupt noch? Ist es nicht eigentlich zu klein/groß?
Alles, was du eigentlich nicht mehr benötigst, kannst du direkt aus dem Schrank nehmen und spenden, an Second-Hand-Läden abgeben, upcyclen, auf Kleiderforen und Flohmärkten verkaufen oder an Freunde und Familie verschenken.
Du wirst merken: Je weniger Auswahl im Schrank, desto leichter fühlst du dich. Dein Schrank ist nicht nur übersichtlicher, du hast auch nur noch Kleidung, die dir wirklich gefällt und die du immer gern trägst. Keine stundenlagen Tänzchen mehr, was man denn nun anziehen soll.

Tipp: Solltest du dir bei einigen Kleidungsstücken gar nicht sicher sein, leg sie doch einfach mal ein paar Wochen ganz weit weg. Wenn du sie dann vermisst, behalt sie. Wenn nicht, weg damit! 😊

Eine Kleiderstange mit wenig Kleidungsstücken.

Das gleiche gilt übrigens auch für andere Bereiche deines Lebensraums: der Schreibtisch, die Küche, der Keller, das Bücherregal. Weniger ist oft mehr!

Doch nicht nur materiell kannst du ausmisten. Auch im Kopf kann mal aufgeräumt werden.
Tagebuch schreiben klingt für viele vielleicht wie ein Relikt aus Kindertagen. Doch sich morgens oder abends die Zeit zu nehmen und einfach mal aufzuschreiben, was einen beschäftigt bzw. was einen glücklich macht, wirkt oft wie ein Gespräch mit einer guten Freundin. Es spiegelt die Persönlichkeit sehr gut wieder und man erkennt schon nach kurzer Zeit, was einem fehlt oder was einem guttut. Darüber hinaus ordnet man seine Gedanken und hat nach einigen Jahren sicherlich auch Spaß daran die Einträge erneut zu lesen.

Das waren unsere Tipps für ein unbeschwerteres Leben. Finde einfach eine gesunde Balance für Dich und Dein Leben und verfalle dabei nicht in den bekannten Selbstoptimierungswahn, das stresst nämlich auch schon wieder unnötig. Ein bisschen von allem, alles in Maßen und nichts zu extrem ist wohl der beste Tipp, den wir Dir zum Schluss geben können.