Algenprodukte


Biologische Algen? Wie kann das sein in einem Meer, das u. a. durch Schiffsverkehr und Umweltverschmutzung sämtlichen Schadstoffen ausgesetzt ist? Wie zieht man da eine „saubere Grenze“?

Unter bestimmten Voraussetzungen lässt die EU Bio-Verordnung auch die Wildsammlung als besonderen Bereich der ökologischen Erzeugung gelten. Dies gilt insbesondere für Pilze und Meeresalgen. Bio-Meeresalgen können so kultiviert oder eben wild gesammelt werden.

Als wild gesammelt, gelten sie aus ökologischer Produktion, wenn laut der Verordnung (EG) Nr. 710/2009 die Gewässergüte des Sammelgebietes bestimmten Anforderungen genügt und die Wildsammlung die Stabilität des Lebensraums und den Erhalt der Art nicht gefährden. So zum Beispiel werden die KULAU Algen in einem Schutzgewässer mit eingeschränkter Schifffahrt gesammelt, die Erntezeitpunkte und die Menge der geernteten Algen ist unterschiedlich und unterliegt den Wachstumszyklen der Algen. Der Zeitpunkt und die Menge der Ernte muss genau dokumentiert werden und wird mindestens einmal jährlich durch die Kontrollstellen geprüft.

Unsere KULAU Bio-Algen stammen aus biologischem Wildwuchs vor der Atlantikküste Spaniens. Sobald sie von Hand gepflückt wurden, werden sie in einer kleinen Algenmanufaktur weiterverarbeitet. Dort werden sie gewaschen, mit neuster Technologie unter 70 °C getrocknet und zu Flocken zerkleinert. Anschließend machen sie sich auf den Weg nach Deutschland, wo sie entweder direkt abgefüllt (KULAU Bio-Trockenalgen) oder weiterverarbeitet werden (KULAU Bio-Algensalz, KULAU Bio-Algenbouillon, KULAU Bio-Algenchips).

Die Bio-Nori-Snacks werden aus Nori-Algen hergestellt, die aus den Gewässern Koreas stammen. Unsere Partner vor Ort können auf eine langjährige Erfahrung in Ernte und Produktion zurückgreifen, da der Snack in Asien schon seit langer Zeit als Verkaufsschlager gilt und zum Beispiel auch Schulkindern als Pausensnack mitgegeben wird. Die Nori-Algen werden vor Ort nach der Ernte mit Rapsöl und Meersalz verfeinert und anschließend geröstet.